21. Oktober 2016

"Iss dein Gemüse" #1: Kürbis

Worum geht es bei "Iss dein Gemüse"?

Bei meiner neuen Blogreihe, will ich euch motivieren und auch animieren, mehr Gemüse zu essen. Viele denken sich "Was? Ich esse doch genügend Obst und Gemüse!", doch viele von uns, essen entweder zu wenig oder nicht sehr ausgewogen. Mich eine lange lange Zeit mit eingeschlossen.
Diese Reihe soll zeigen, wie bunt und vielfältig unser Gemüseangebot ist und zeigen, warum es toll und gesund ist, viel Abwechslung auf seinen Teller zu bringen.
Ich möchte weder mit dem Finger auf Jemanden zeigen, noch euch dazu zwingen, etwas zu essen. Ich will euch lediglich inspirieren, auch mal etwas neues zu probieren.


Der Kürbis ist eigentlich eine Beere

Bevor ich für diesen Post recherchiert habe, wusste ich das selbst nicht, aber per Definition gehört der Kürbis zu den Beerengewächsen. Hättet ihr das gedacht?
Diese "Beere" gehört mit über 800 verschiedenen Sorten zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und bietet wirklich viele Geschmacksrichtungen.
Während der orangene Hokkaido erfreut sich riesiger Beliebtheit auf unseren Tellern, da dieser Kürbis, im gegensatz zu vielen anderen Sorten, auch mit Schale verspeist werden kann und nicht erst mühselig geschält werden muss.
Doch auch der birnenförmge Butternut kann mit Schale gegessen werden und schmeckt leicht nussig und süßlich.
Eine weitere beliebte Sorte ist der Muskatkürbis der, wie der Name es schon verrät, eine leichte Muskatnote hat.


Kürbis lässt sich vielseitig zubereiten

Neben der allseits bekannten Kürbissuppe in allen möglichen Varianten oder leckerem Kürbisstampf schmeckt Kürbis auch in lecker saftigem Kuchen (Rezept von FrauSchulzWirdVegan), in herbstlichen Zimtschnecken (Rezept von VeganMom) oder als Pumpkin Spice Latte (Rezept von HeavenlynnHealthy).
Auch die Kerne kann man zum Snacken nehmen und das Kürbiskernöl schmeckt toll in den verschiedensten Salaten.
Ihr merkt also, der Kürbis kann viel mehr, als nur zu Halloween gruselige Grimassen zu zeigen.


(Foto von Pixabay.com)
Doch was macht den Kürbis eigenlich so gesund?
An erster Stelle stehen da auf jeden Fall die vielen Antioxidantien, die unsere Zellen vor freien Radikalen schützen und somit das Risiko verringern, an Krebs, Depressionen, Hautkrankheiten oder Infektionskrankheiten zu erkranken.

Ein weiteres Gesundheitsplus erkennt man schon an seiner orangenen Farbe. Das enthaltene Beta-Carotin (das die Farbe verursacht) ist die Vorstufe des wichtigen Provitamin A, welches besonders wichtig für unsere Sehkraft ist.
Das Beta-Carotin ist funkgiert als natürlicher Abwehrstoff und hat eine immunstärkende Wirkung, wodurch wir weniger anfällig für Erkältungen und Viren sind.

Desweiteren fand man 2007 in einer Studie heraus, dass Kürbisfleisch die Bauchspeicheldrüsenzellen zu einer Erneuerung anregt und den Blutzuckerspiegel senken, was vor allem für Diabetiker oder Risikopatienten besonders wichtig ist.

Zusätzlich stecken in den Kürbiskernen viele sekundäre Pflanzenstoffe, die den LDL-Cholesterinspiegel senken sollen und die Aminosäure Tryptophan, die an der Produktion des Glückshormons Serotonin beteiligt ist.
Mit nur einer handvoll Kürbiskernen am Tag kann sich unsere Stimmung schon etwas steigern lassen, weshalb sie auch als natürliches Antidepressivum bezeichnet werden.
Außerdem sind in den Kernen wichtige ungesättigte Fettsäuren, die die Leber und das Herz schützen, für ein besseres Hautbild arbeiten und unser Gehirn in Schwung bringen.
Also auch optimales Nervenfutter beim Lernen oder hoher Konzentration. ;-)

(Foto von Pixabay.com)

Ihr seht also, der Kürbis schmeckt nicht nur unglaublich gut, er ist auch vielseitig für Gebäck, Suppen, Eintöpfe, Aufläufe, Chutneys oder in Getränken einsetzbar und obendrauf noch richtig gesund. 

Habt ihr schon verschiedene Sorten probiert? Welche schmeckt euch am besten oder was ist euer liebstes Kürbisrezept?
Schreibt es mir gerne in die Kommentare!


Eure Muddi

1 Kommentar:

  1. Ich glaube das wird eine tolle Reihe! Viel Gemüse ist eine wunderbare Ernährungsweise! Ich bin da als Veganerin allerdings auch eine sehr spezielle Verfechterin des Gemüses. :D ...leider schaffe ich es aber nicht mal als Veganerin immer meinen gesamten Bedarf an Vitaminen zu decken (einfach weil ich viel zu wenig esse und mein Gewicht auch viel zu gering ist)..da komm ich um Nahrungsergänzungsmittel leider nicht herum und kann da jedem, der ein ähnliches Problem hat, die Seite https://www.vitaminexpress.org/ empfehlen. Viele nützliche Informationen über sehr viele Vitamine, wofür sie wichtig sind und wie man sie aufnehmen kann.
    Ich freue mich aber sehr auf deine weiteren Ausführungen hier und werde mich inspirieren lassen, welches Gemüse ich als nächstes in einem Gericht verwerte. Diese Woche wird es wohl Kürbissuppe mit Kokosmilch. :)

    Liebe Grüße
    Sabine

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Herzlich Willkommen auf meinem Blog 'Muddiwirdfit'. Ich bin Vivi, 25 und wohne im überschaubaren Saarland. Ihr findet bei mir eine bunte Mischung aus Rezepten, DIY Anleitungen, Alltägliches aus meinem Leben (als Muddi) und könnt mir auf meinem Abnehmweg und bei meiner Weiterbildung als Ernährungsberaterin folgen.