1. Februar 2016

Kürbis-Ingwersuppe

Gerade wenn der Herbst beginnt, oder auch allgemein in der kälteren Jahreszeit, liebe ich es, Suppen zu kochen. Sie wärmen von innen, duften köstlich und lassen sich prima in großen Portionen vorkochen. Gerade mit Kindern also eine prima Sache, denn die Zeit lässt ja oft zu wünschen übrig. Deshalb koche ich meist gleich große Töpfe mit Suppe und so haben wir direkt für 2-3 Tage etwas zu essen, was nur schnell aufgewärmt werden muss.

Eine meiner Lieblingszutaten für Suppen und Eintöpfe ist der Kürbis. Egal ob Hokkaido, Butternut oder sonst eine Sorte. Kürbis ist für mich der Inbegriff des Herbstes und schmeckt sowohl süßlich, als auch deftig zubereitet. Genau das Richtige, wenn es draußen kühler wird.

Noch dazu strotzt der Kürbis nur so vor Vitaminen und liefert viele gesunde Nährstoffe. Allen voran Beta-Carotin, Vitamin A, Magnesium, Kalium und Kalzium. Gerade im Herbst und Winter schützt das Beta-Carotin vor freien Radikalen, da es eine antioxidative Wirkung hat. Und auch die Kerne und Kürbiskernöl sind voll mit Vitaminen und gesunden Omega-6-Fettsäuren.

In dieser Variante habe ich die Kürbissuppe noch mit Ingwer und Curry zubereitet, um dem Ganzen mehr Pepp zu geben. Außerdem wirkt Ingwer ebenfalls antioxidativ, schleimlösend, entgiftend, verdauungsfördernd und entzündungshemmend. Also wirklich mehr als toll, um sich vor Erkältungsviren zu schützen.
Allerdings sollte man in der Schwangerschaft auf einen erhöhten Ingwerkonsum verzichten, da er in zu hohem Konsum wehenfördernd sein kann.


Man benötigt:

1 Kürbis nach Wahl (ich bevorzuge meistens Hokkaido, da dieser sehr aromatisch ist), 5-6 mittelgroße Kartoffeln, 3-4 Karotten, 1 Bund Suppengrün, 1-2 Knoblauchzehen, 1 kleine Zwiebel, 1EL Olivenöl, 150ml Sahne oder Kokosmilch (oder Soja Cuisine, wie im Bild), 500ml Gemüsebrühe, Ingwer nach Bedarf (ich nehme meistens 4-5cm einer Ingwerknolle), Salz, Pfeffer, Curry




Zubereitung:

1. Den Kürbis mit einem Esslöffel entkernen (diese kann man noch verwerten, hier ein Beispiel) und in größe Stücke schneiden. Bei vielen Kürbissen, wie dem Hokkaidokürbis, kann man die Schale dran lassen. Noch die Kartoffel schälen und in grobere Stücke schneiden. Karotten und Suppengrün ebenfalls klein schneiden und Knoblauch und Zwiebel würfeln und seperat beiseite stellen.

2. Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die klein gewürfelte Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Nun den klein geschnittenen Ingwer hinzugeben und ebenfalls kurz andünsten.

3. Als nächstes Kartoffeln, Suppengrün und Karotten hinzugeben und mit Gemüsebrühe und Wasser auffüllen, bis alles bedeckt ist.
Bei geringer Hitze das ganze für 15-20 Minuten köcheln lassen, bis alles weich ist.

4. Das Ganze pürieren und mit Sahne oder Kokosmilch, Salz, Pfeffer und Curry abschmecken. Wer die Suppe etwas cremiger mag, schöpft vor dem Pürieren noch etwas Wasser ab. Wer sie gerne etwas flüssiger mag, gibt, bei Bedarf, noch etwas Wasser hinzu.

Das Ganze schmeckt mit einem Schuss Kürbiskernöl oder ein paar gerösteten Kürbiskernen wirklich sehr lecker. Und wer es etwas deftiger mag, kann noch ein wenig angebratenen Speck druntermischen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. ;)


Welche Suppen mögt ihr am liebsten in der kalten Jahreszeit. Schreibt es mir gerne in die Kommentare.


Lasst es euch schmecken und schreibt mir gerne, ob euch das Rezept gefallen hat.
Eure Muddi

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Herzlich Willkommen auf meinem Blog 'Muddiwirdfit'. Ich bin Vivi, 25 und wohne im überschaubaren Saarland. Ihr findet bei mir eine bunte Mischung aus Rezepten, DIY Anleitungen, Alltägliches aus meinem Leben (als Muddi) und könnt mir auf meinem Abnehmweg und bei meiner Weiterbildung als Ernährungsberaterin folgen.