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23. April 2017

Ja, es gibt mich noch. Ich wandel noch unter den Lebenden.
Zu Zeiten von Walking Dead muss man das ja schließlich auch mal erwähnen. :D

Und zurück komme ich als gänzlich vegan speisendes Persönchen und natürlich, wie kann es anders sein, mit einem neuen Rezept.
Eine meiner früheren Leibspeisen war Spinat-Hack-Lasagne. Die hat mir einfach immer richtig gut geschmeckt und wenn es nach mir gegangen wäre, hätte es sie täglich gegeben.
Und genau deshalb habe ich mich mal ran gewagt, sie vegan zu kochen. Und das Ergebnis hat mir mehr als nur geschmeckt. Also, probiert es schnell aus - wirklich schmackhaft!
Da ich allerdings fertiges Tofu-"Hack" absolut nicht leiden kann, wird das kurzerhand auch noch selbst gemacht und mit ins Rezept gepackt. 2 in 1 sozusagen.





Ihr benötigt für das Tofu-"Hack":


400g Räcuhertofu, 1-2 Knoblauchzehen, 1 Zwiebel, Sojasauce, Salz, Pfeffer, Paprikapulver


Zubereitung des Tofu-"Hack":


1. Um das Tofu in die richtige Form zu bringen, einfach beide Tofublöcke mit einer Reibe fein reiben. Welcher sich bei mir bisher gut bewährt hat ist der Räuchertofu von Tukan und auch der vom Rewe. Hauptsache, der Tofu ist schön fest, damit er nicht matschig beim Reiben wird.

2. Anschließend wird die Zwiebel geschält und in kleine Würfel geschnitten (falls ihr auch zu den Kandidaten gehört, denen beim Zwiebelschneiden auch sofort die Augen tränen, gibt es HIER ein paar Tipps, die euch helfen könnten). Nun die Zwiebeln mit den Gewürzen und etwas Sojasauce zum Tofu geben und alles gut mit den Händen vermischen. Lasst die Masse gerne 1-2 Stunden ziehen, damit das Tofu den Geschmack gut aufnehmen kann.

3. Danach erhitzt ihr etwas Öl in einer Pfanne und bratet das Tofu, unter rühren, so lange an, bis es eine schöne bräunliche Farbe bekommt. Tritt währenddessen Flüssigkeit aus, schüttet diese ab, damit das Tofu wirklich brät und nicht im eigenen Sud köchelt.



So, nun habt ihr schon mal das "Hack" fertig zubereitet. Bei wem es schnell gehen soll oder wem das zu viel Aufwand ist, kann auch fertiges Soja-Hack nehmen. Das gibt es sogar schon bei vielen Discountern.


Ihr benötigt für die Lasagne:


750g TK-Blattspinat, 20g Pflanzenmargarine, 1EL Mehl, 1 Pck. Sojasahne, Lasagneblätter, Gemüsebrühepulver, Muskat, 1/2 Packung veganer Reibekäse


Zubereitung der Lasagne:


1. Zunächst den angetauten Blattspinat leicht erwärmen und mit Muskat abschmecken. Den Spinat nicht zu lange köcheln lassen, sonst verliert er zu viel Wasser.

2. Als nächstes macht ihr aus der Margarine, dem Mehl und der Sojasahne eine Mehlschwitze. Dafür die Margarine in einem Topf zerfließen lassen. Ist diese flüssig den EL Mehl hinzugeben und direkt einen guten Schuss Sahne mit dazu.
Hier muss man schnell sein und alle drei Zutaten schnell verrühren, da es sonst Klümpchen gibt.
Nach und nach immer etwas Sojasahne hinzu geben, alles miteinander verrühren, krz aufköcheln lassen usw. bis die Sahne leer ist.
Noch einmal, unter ständigem Rühren, die Mehlschwitze aufkochen lassen, würzen und dann vom Herd nehmen. So kann die Sauce gut andicken.

3. Bevor ihr mit dem Schichten beginnt, heizt den Ofen auf 220°C bei Ober-Unterhitze auf oder bei 200°C Umluft.
Ich beginne immer mit einer Schicht Lasagneplatten, verteile dann etwas "Hack" und Spinat und gieße etwas von der Sauce drüber. Bevor dann die nächste Schicht Platten kommt, gebe ich immer schon ein bisschen von dem veganen Reibekäse drüber, damit es auch zwischen den Schichten schön zerläuft.
In dieser Reihenfolge wird dann so lange weiter geschichtet, bis keine Zutaten mehr da sind oder die Auflaufform voll ist.

4. Bevor ihr oben den restlichen Streukäse drauf gebt, kommt die Form zunächst für 30 Minuten in den Ofen. Wir nehmen zum Beispiel oft die Lasagneplatten von Barilla. Die sollen, laut Packung, nur 20 Minuten brauchen, doch sind sie dann noch sehr hart.
Nach 30 Minuten kommt der Streukäse drauf und die ganze Lasagne kommt noch einmal für knapp 10 Minuten in den Ofen, damit alles schön verläuft.


Ihr seht, diese Lsagne ist wirklich kein Hexenwerk, schmeckt super lecker und den meisten Fleischessern fällt bei diesem Rezept nicht einmal auf, dass gar kein richtiges Hack mit drin ist. ;)
Lasst es euch schmecken!

Was ist euer absolutes Lieblingsgericht aus Fleischesserzeiten? Habt ihr schon probiert, es zu veganisieren? Schreibt mir gerne von euren Erfahrungen in den Kommentaren!


Eure Muddi
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21. Oktober 2016

Worum geht es bei "Iss dein Gemüse"?

Bei meiner neuen Blogreihe, will ich euch motivieren und auch animieren, mehr Gemüse zu essen. Viele denken sich "Was? Ich esse doch genügend Obst und Gemüse!", doch viele von uns, essen entweder zu wenig oder nicht sehr ausgewogen. Mich eine lange lange Zeit mit eingeschlossen.
Diese Reihe soll zeigen, wie bunt und vielfältig unser Gemüseangebot ist und zeigen, warum es toll und gesund ist, viel Abwechslung auf seinen Teller zu bringen.
Ich möchte weder mit dem Finger auf Jemanden zeigen, noch euch dazu zwingen, etwas zu essen. Ich will euch lediglich inspirieren, auch mal etwas neues zu probieren.


Der Kürbis ist eigentlich eine Beere

Bevor ich für diesen Post recherchiert habe, wusste ich das selbst nicht, aber per Definition gehört der Kürbis zu den Beerengewächsen. Hättet ihr das gedacht?
Diese "Beere" gehört mit über 800 verschiedenen Sorten zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und bietet wirklich viele Geschmacksrichtungen.
Während der orangene Hokkaido erfreut sich riesiger Beliebtheit auf unseren Tellern, da dieser Kürbis, im gegensatz zu vielen anderen Sorten, auch mit Schale verspeist werden kann und nicht erst mühselig geschält werden muss.
Doch auch der birnenförmge Butternut kann mit Schale gegessen werden und schmeckt leicht nussig und süßlich.
Eine weitere beliebte Sorte ist der Muskatkürbis der, wie der Name es schon verrät, eine leichte Muskatnote hat.


Kürbis lässt sich vielseitig zubereiten

Neben der allseits bekannten Kürbissuppe in allen möglichen Varianten oder leckerem Kürbisstampf schmeckt Kürbis auch in lecker saftigem Kuchen (Rezept von FrauSchulzWirdVegan), in herbstlichen Zimtschnecken (Rezept von VeganMom) oder als Pumpkin Spice Latte (Rezept von HeavenlynnHealthy).
Auch die Kerne kann man zum Snacken nehmen und das Kürbiskernöl schmeckt toll in den verschiedensten Salaten.
Ihr merkt also, der Kürbis kann viel mehr, als nur zu Halloween gruselige Grimassen zu zeigen.


(Foto von Pixabay.com)
Doch was macht den Kürbis eigenlich so gesund?
An erster Stelle stehen da auf jeden Fall die vielen Antioxidantien, die unsere Zellen vor freien Radikalen schützen und somit das Risiko verringern, an Krebs, Depressionen, Hautkrankheiten oder Infektionskrankheiten zu erkranken.

Ein weiteres Gesundheitsplus erkennt man schon an seiner orangenen Farbe. Das enthaltene Beta-Carotin (das die Farbe verursacht) ist die Vorstufe des wichtigen Provitamin A, welches besonders wichtig für unsere Sehkraft ist.
Das Beta-Carotin ist funkgiert als natürlicher Abwehrstoff und hat eine immunstärkende Wirkung, wodurch wir weniger anfällig für Erkältungen und Viren sind.

Desweiteren fand man 2007 in einer Studie heraus, dass Kürbisfleisch die Bauchspeicheldrüsenzellen zu einer Erneuerung anregt und den Blutzuckerspiegel senken, was vor allem für Diabetiker oder Risikopatienten besonders wichtig ist.

Zusätzlich stecken in den Kürbiskernen viele sekundäre Pflanzenstoffe, die den LDL-Cholesterinspiegel senken sollen und die Aminosäure Tryptophan, die an der Produktion des Glückshormons Serotonin beteiligt ist.
Mit nur einer handvoll Kürbiskernen am Tag kann sich unsere Stimmung schon etwas steigern lassen, weshalb sie auch als natürliches Antidepressivum bezeichnet werden.
Außerdem sind in den Kernen wichtige ungesättigte Fettsäuren, die die Leber und das Herz schützen, für ein besseres Hautbild arbeiten und unser Gehirn in Schwung bringen.
Also auch optimales Nervenfutter beim Lernen oder hoher Konzentration. ;-)

(Foto von Pixabay.com)

Ihr seht also, der Kürbis schmeckt nicht nur unglaublich gut, er ist auch vielseitig für Gebäck, Suppen, Eintöpfe, Aufläufe, Chutneys oder in Getränken einsetzbar und obendrauf noch richtig gesund. 

Habt ihr schon verschiedene Sorten probiert? Welche schmeckt euch am besten oder was ist euer liebstes Kürbisrezept?
Schreibt es mir gerne in die Kommentare!


Eure Muddi
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19. Oktober 2016


Früher fand ich laufen einfach nur langweilig und dank mangelnder Ausdauer verging mir die Lust meist auch ziemlich schnell. Schließlich macht es wenig Spaß, wenn einem nach kurzer Zeit die Puste schon ausgeht und man hechelnd und rumkrebsend in der Ecke liegt. 
Heute ist mir klar, dass ich einfach zu wenig Geduld hatte, mich Stück für Stück zu steigern und nicht alles sofort zu wollen.
Ein Stück weit ist das zwar auch heute noch so, aber meine Tochter lehrt mich jeden Tag aufs neue was es heißt, geduldig zu sein und auch langsame Fortschritte zu würdigen.

Seit der Geburt von Lena will ich mich nicht weiter so schleifen lassen wie in den Jahren zuvor.
Aus diesem Grund nahm ich mir das Ziel, wieder mehr für mich und meinen Körper zu tun und somit natürlich auch das ein oder andere Kilo runter zu bekommen und alles wieder ein wenig zu straffen. 
Doch, in Anbetracht der mangelnden Flexibilität und Zeit (ein Kind fordert schließlich einiges davon ein), fiel es mir schwer, einen geeigneten Sport zu finden, den ich zu jeder Tages- und Nachtzeit betreiben könnte und mir eben auch noch Spaß macht. Denn Spaß ist schließlich ein großer Motivator, am Ball zu bleiben. 
Nach einigen Überlegungen gab ich mir einen Ruck und entschloss mich, dem Laufen noch eine Chance zu geben. Wie bereits in meinem Abnehm-Logbuch #1 beschrieben, wollte ich dieses Mal aber nicht wieder von 0 auf 100 an einem Tag, sondern suchte mir einen Plan, nach dem ich laufen ging, um meine Ausdauer immer stückchenweise auf Vordermann zu bringen.

Die ersten Wochen fiel es mir wirklich schwer mich zu motivieren, meinen Hintern hoch zu bekommen und einfach den Kopf auszuschalten. 
Nach einer Woche kompletter Laufpause hatte ich auf einmal tierische Hummeln im Hintern und lief einfach mal drauf los, um zu sehen, wie lange ich durchhalte. Ich kann euch keine genaue Zeit nennen, geschweige denn, wie lange die Strecke war, aber mir fiel es wesentlich leichter und hinterher war ich wahnsinnig stolz auf mich. 
Und dieser Tag gab mir den Anstoß weiter zu machen.
Inzwischen trainiere ich darauf hin, zumindest mal 25-30 Minuten am Stück zu laufen, ohne Pause zu machen. Die Intervalle zwischen laufen und zügigem gehen wechsle ich zwar noch ab, doch die Abstände werden zunehmend kleiner.

Für mich hat das Laufen wesentliche Vorteile gegenüber bspw. einem Fitnesscenter, einem Sportverein oder Sonstigem. Denn ich kann mir meine Zeiten frei einteilen, bin an keine Öffnungs- oder Trainingszeiten gebunden. Außerdem muss ich nicht erst irgendwo hinfahren, sondern kann direkt an der Haustür los laufen. Dies erspart mir einiges an Zeit und Rumgurkerei.


Wann laufe ich?


Zu Beginn lief ich meistens morgens oder vormittags mit Lena im Schlepptau.
Anfangs funktionierte das auch super und ich konnte es meistens mit einem kurzen Nickerchen von meiner Tochter kombinieren.
Somit hatten wir beide frische Luft, ich meine Bewegung und sie ihren Schlaf. Doch da sie zunehmend unruhiger beim Laufen im Kinderwagen wurde, habe ich mein Training eher in die Abendstunden verlegt, in denen Philip dann auf Lena aufpassen kann.
Dadurch habe ich vollkommene Ruhe beim Laufen, kann mich auf mich konzentrieren und die kleine Maus langweilt sich nicht. Jedoch werde ich es demnächst nochmal mit ihr zusammen versuchen, da sie zunehmend Spaß am Rennen bekommt.

Vorteile vom Laufen


- Flexibilität von Zeit und Ort
- Super an den Tagesrhytmus anpassbar
- Man kann sein Kind dabei mitnehmen und braucht keine Betreuung
- Schnell sichtbare Leistungssteigerungen, die motivieren
- Man ist an der frischen Luft
- Man bekommt den Kopf frei

Nachteile vom Laufen


- Unflexibler des Wetters betreffend
- Muskeln werden nicht explizit / direkt trainiert
- KANN auf die Gelenke gehen


Letztlich muss Jeder Mensch selber wissen, ob ihm/ihr Laufen liegt und Spaß macht, aber oft pusht es ungemein, wenn man nach kurzer Zeit schon deutliche Verbesserungen bemerkt.
Doch das Wichtigste ist immer: Spaß an der Sache zu haben. Warum sich quälen, wenn es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt, sich sportlich zu betätigen und zu bewegen.
Findet euren Weg und die Sportart, die euch Freude bereitet und ihr werdet merken, dass die Motivation viel einfacher kommt.
Natürlich muss man vor allem anfangs oft seinen inneren Schweinehund besiegen und dieser kommt auch immer mal wieder, aber wenn man sich immer wieder vor Augen führt, wie toll man sich fühlt und wie stolz man auf sich ist, dass man etwas getan hat, dann kann dieser innere Mistkerl immer wieder überwunden werden.

Eure Muddi
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17. Oktober 2016


Im Herbst gibt es, egal wo man hinschaut, Kürbis. Als Suppe, im Ofen gebacken und bei uns vor ein paar Tagen als Kürbisstampf.
Okay, viele Fragen sich jetzt bestimmt, was das ist. Das ist nicht schwer erklärt. Im Grunde ist es nichts anderes als Kartoffelpürree, nur eben aus Kürbis, anstatt aus Kartoffeln.
Die Tage gab es das zum Beispiel zu Wirsingroulladen und auch zu anderen Gemüserezepten oder Sojaschnitzeln schmeckt es hervorragend.
Vor allem ist es wirklich einfach, man muss nicht viel Zeit investieren und kann es super für ein aar Tage vorkochen oder auch einfrieren. Also auch toll für alle, die wenig Zeit und/oder Lust zum Kochen haben, aber dennoch etwas gesundes essen möchten.


Ihr benötigt:

1kg Kürbis, Salz, geriebener Muskat, Pfeffer

Zubereitung:

1. Je nach Kürbissorte, den Kürbis schälen (bei Hokkaido oder Bunnernut kann man die Schale auch dran lassen), die Kerne mit einem Löffel heraus nehmen (kann man auch trocknen, für leckere Kürbiskerne) und den Kürbis in kleine Würfel schneiden.

2. Die Kürbiswürfel mit einem Schuss Wasser (sodass der Topfboden bedeckt ist) in einen Topf geben und kurz aufkochen. Im Anschluss mit geschlossenem Deckel etwa 20-25 Minuten auf mittlerer Hitze dünsten, bis der Kürbis schön weich ist.

3. Zum Schluss den Kürbis mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und mit Salz, Pfeffer und etwas geriebenem Muskatnuss abschmecken.


Anrichten:

Der Kürbisstampf kann pur mit ein wenig Balsamicoessig, zu Wirsing und Kohl oder zu Pilzen gegessen werden. Natürlich schmeckt es auch zu anderem Gemüse oder zu Sojaschnitzeln toll. Und wenn der Partner oder ein Gast es gerne etwas deftiger mag, passt gebratener Speck gut dazu.
Es ist eine tolle Beilage mit wenig Kalorien, ist sehr gesund und schmeckt im Herbst und Winter einfach nur fantastisch!


Eure Muddi
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16. Oktober 2016

Auf der Arbeit türmen sich die Aufgaben, zu Hause herrscht mal wieder Chaos, das Wetter spielt absolut nicht mit, die Kinder wollen mal wieder nicht hören und zu allem Überfluss kündigt sich auch noch eine Erkältung an.
Doch anstatt, dass wir uns auch mal um uns Selbst und unseren Seelenfrieden kümmern, ackern wir im Büro noch alles ab, kaufen für die Familie ein und halten die Wohnung sauber.
Keine Frage, alles Dinge, die erledigt werden müssen. Doch ab und zu schadet es auch nicht, z.B. den Hausputz auf später zu verschieben und sich selbst mal etwas Gutes zu tun.

Das kann der lang ersehnte Shoppingausflug mit der beste Freundin sein oder ein Abendessen mit dem Partner in einem schicken Restaurant. Doch auch kleine Dinge zwischendurch im anstrengenden Alltag können manchmal schon Wunder helfen.
Sich beispielsweise mal für eine halbe Stunde in die heiße Wanne legen oder auf der Couch ein gutes Buch lesen.
Manchmal reicht es auch schon, wenn man ein leckeres Stück Schokolade so richtig genießt und sich darauf konzentriert.
Kleine Oasen im hektischen Alltag, um seinem Körper und seiner Seele mal etwas zurück zu geben.


Vorallem seit Lena auf die Welt kam, musste ich mir das selbst erst wieder anerziehen.
Abends oder am Wochenende für eine Stunde Philip das Ruder übergeben und mich entspannen, war anfangs absolut nicht möglich.
Nicht, weil ich ihm nicht vertraue. Sondern weil ich meinen Kopf nicht abschalten konnte. In Gedanken ging ich immer durch, wann sie wieder Hunger haben könnte. wann sie ihr nächstes Schläfchen machen will oder ob sie mir nachweinen würde.
Stück für Stück musste ich lernen die Kontrolle ab zu geben, um mir mal etwas Gutes zu tun. Denn eine (frische) Mutter zu sein, ist alles andere als leicht.
Doch mit der Zeit begriff ich, dass es wichtig ist, sich eine Auszeit zu gönnen, um neue Energie zu tanken, um wieder alles meistern zu können.
Denn wir sind keine Maschinen - und selbst die brauchen gelegentliche Ruhephasen und Neustarts. ;)

Wenn ich mal eine Auszeit brauche, lasse ich mir heißes Badewasser mit einem toll duftenden Schaumbad einlaufen, mache mir ruhige Musik an, lege mir eine Gesichtsmaske auf und ruhe mich einfach mal eine halbe Stunde in der Wanne aus. Konzentriere mich einfach auf mich selbst und genieße es, mir mal eine kurze Zeit keine Gedanken um irgendetwas machen zu müssen.

Oftmals passt es so gar nicht in den Terminplan, sich mal Zeit für sich selbst zu nehmen, ist dieser doch so schon proppenvoll. Doch manchmal muss man einfach Prioritäten setzen und einen gesunden Egoismus bekommen und sich diese Zeit bewusst nehmen.
Dies gehört nämlich auch zur Selbstliebe: sich selbst zu beschenken - mit Zeit. Denn die Beziehung zu uns selbst, ist die wichtigste in unserem Leben!

Wie sieht es bei euch aus? Könnt ihr im hektischen Alltag gut abschalten oder gelingt euch das nur selten? Und womit gönnt ihr euch eine Auszeit? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!


Eure Muddi
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13. Oktober 2016

Meine selbstgemachte vegane Bolognese schmeckt uns allen hervorragend. Doch das Soja-Granulat zuerst quellen und hinterher genügend lange abtropfen zu lassen, nimmt gerne ein wenig Zeit in Anspruch.
Doch diese Zeit hat man ja nicht immer. Sei es durch die Arbeit, man hat mal wieder im Stau gestanden, die Kinder sind schon quengelig oder man hat noch so unendlich viel zu lernen für die Schule oder Uni.
Da könnte es doch tatsächlich praktisch sein, wenn man fertiges Soja-Hackfleisch aus der Kühltheke nimmt und einfach noch etwas Tomatensauce und Gewürze hinzu gibt.
Mit diesem Gedanken stürmte ich in den nächsten Supermarkt und kaufte es mir, in der Hoffnung, für die Eile etwas leckrees zu haben.
Zuhause musste ich das "Hacki" gleich testen und setzte einen Topf Wasser für die Nudeln auf, dünstete das Sojagranulat mit kleingehackten Zwiebeln an, gab ein wenig gehackte Tomaten aus dem tetrapack und ein paar frische hinzu, würzte es mit meinen liebsten Kräutern wie Basilikum, Oregano, Thymian, Salz und Pfeffer.
Zum Schluss noch ein wenig köcheln lassen und die Nudeln al dente kochen.
Der Geruch war wirklich nicht schlecht und ich freute mich schon sehr auf das Essen.


Doch ehrlich gesagt, ich konnte nur den halben Teller essen (ja, bei uns werden auch die Teller gegessen! ;-) ), da es mir einfach viel zu künstlich schmeckte.
Nein, da nehme ich lieber den Mehraufwand hin und habe etwas auf dem Tisch, was wir alle lecker finden und wo ich wenigstens weiß, was drin ist.

Und deshalb auch für euch nochmal mein liebstes Rezept für vegane Soja-Bolognese. Lasst es euch schmecken und vielleicht überzeugt ja auch euch der Geschmack zum Mehraufwand?!

Ihr benötigt:

100g Sojagranulat, 2 Zwiebeln, 2 Möhren, 1 Knoblauchzehe, 2 Packungen gehackte Tomaten, 2 frische Tomaten, 1 Tube Tomatenmark, 3EL Balsamico Essig, getrockneter Oregano, getrockneter Basilikum, getrockneter Thymian, Salz, Pfeffer, 1EL Olivenöl, Nudeln nach Wahl

Zubereitung:

1. Das Sojagranulat mit etwas kochendem Wasser übergießen, so dass es gerade so quellen kann.

2. Die Zwiebeln, den Knoblauch und die Möhren schälen und sehr fein würfeln, die frischen Tomaten Vierteln und anschließend die Zwiebeln mit dem Olivenöl in der Pfanne glasig anschwitzen.

3. Danach den Knoblauch und die Möhrenwürfel mit dem Tomatenmark hinzu geben und ebenfalls kurz anschwitzen.

4. Als nächstes mit den gehackten Tomaten aus der Dose alles ablöschen und den Balsamicoessig unterrühren. Ein wenig Salz und Kräuter hinzu und die Sauce bei niedriger Temperatur mindestens 30 Minuten mit Deckel köcheln lassen.

5. Anschließend das ausgedrückte Sojagranulat unterrühren und nochmals mit den Gewürzen abschmecken. Tipp: eine kleine Prise Zucker hebt den Geschmack der Tomaten noch hervor.
Die Sauce muss nun noch einmal ca. 30 Minuten köcheln, damit die Zutaten sich besser miteinander verbinden.
Wird die Sauce zu dickflüssig, einfach mit ein wenig Wasser strecken.

6. Als letztes einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, eine Prise Salz hinein und die Nudeln al dente kochen.

Anrichten:

Die Pasta in tiefe Teller geben und mit der Sauce begießen. Anschließend z.B. mit ein wenig frischem Basilikum oder den frischen Tomaten und veganem Parmesan oder Hefeflocken bestreuen und genießen!


Habt ihr das fertige Sojagranulat schon probiert? Wie hat es euch geschmackt? Habt ihr ansonsten Tipps, wie es besser schmecken kann?
Schreibt es mir gerne in die Kommentare.


Eure Muddi
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12. Oktober 2016

Wer kennt es nicht, man ist bemüht, mehrere Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu sich zu nehmen,  aber dann verschläft man, muss Überstunden machen oder der Bus hatte Verspätung, weshalb man erst abends spät nach Hause kommt. Lust und Zeit, sich noch in die Küche zu stellen und Früchte oder Gemüse zu schnippeln: Fehlanzeige.


Aber für genau solche Situationen gibt es die Früchtemischungen von Buah. In den verschiedensten Kombinationen wie beispielsweise "Aronia & Friends" (bestehend aus Schwarzer Johannisbeere, Aronia Beeren, Bananen, Äpfeln und Sauerkirschen) oder "Cranberry & Friends" (bestehend aus Sauerkirschen, Erdbeeren, roten Johannisbeeren, Cranberries und schwarzen Johannisbeeren) lassen sich im Handumdrehen leckere Smoothies zaubern, das Porridge aufpimpen oder ein paar Früchte zum Snacken einpacken. Oder auch, wenn es im Supermarkt mal wieder nichts vernünftiges gab, hat man so immer ein paar Vitamine auf Vorrat im Haus.


Im Rahmen einer Kooperation mit Buah durfte ich die drei Sorten "Physalis & Friends", "Aronia & Friends" und "Goji & Friends" testen und sogar zwei Sorten für euch verlosen. Dazu aber am Ende mehr. ;-)
Es gibt auch interessante Mischungen mit Spinat oder Broccoli und auch Sorten, mit nur einer Frucht.


Was ich besonders toll finde ist, dass die Früchte nicht schon vor der völligen Reife geerntet werden, sondern bis zum Schluss an den Bäumen, Sträuchern oder auf dem Feld Vitamine tanken dürfen und kurz nach der Ernte zuerst eingefroren werden. Erst im Anschluss wird das Wasser per Vakuum herausgezogen, was man Gefriertrocknung nennt.
Dadurch behalten sie ihren intensiven Geschmack und stecken noch voller Vitamine und Mineralstoffe. Durch dieses Verfahren sind die Früchte bis zu einem Jahr haltbar und 100g Buah Früchtemischung entspricht 1kg frischer Früchte.


Und es ist wirklich so, der Geschmack ist sehr intensiv, aber nicht so sehr süß, wie bei einer normalen Trocknung der Früchte. Denn die Mischungen haben keinen Zuckerzusatz und sind frei von Farbe- und Konservierungsstoffen. Das ist mir persönlich sehr wichtig!

Ich fand die Mischungen sowohl pur, als auch im Smoothie oder im Oatmeal sehr lecker, sehr intensiv, aber eben auch nicht zu süß.


Während "Aronia & Friends" sehr beerdig schmeckt, erinnerte mich "Physalis & Friends" sehr an Pina Colada. Denn die Ananas und der Kokosgeschmack riecht man sehr heraus und man schmeckt es auch sehr heraus.
Vor allem bei diesem Herbstwetter nochmal eine tolle Erinnerung an den Sommer, Strand und Palmen. Mit Kokosmilch ist der Geschmack noch etwas intensiver und man hat wirklich das Gefühl, man würde einen Cocktail schlürfen. Wirklich fantastisch!


Preislich ist die kleinste Box ab 9,99 Euro mit zwei Sorten zu haben, bis hoch zu den größten Probierpaketen für 212,88 Euro ist alles dabei.
Für täglich (vielleicht sogar mehrmals) wären mir die Früchtemischungen definitiv zu teuer, aber für Zwischendurch oder wenn es wirklich mal schnell gehen soll, noch absolut im Rahmen und eine kleine Erleichterung im hektischen Mama-Alltag! ;-)

Und da das Team von Buah so lieb ist, darf ich zwei Sorten an euch verlosen. Und zwar "Goji & Friends" und "Physalis & Friends".
Die Verlosung findet auf meiner Instagramseite "Mutti_Wird_Fit" statt, wo ihr auch die Teilnahmebedingungen nachlesen könnt!


Wie findet ihr die Idee hinter den Früchtemischungen? Wäre das etwas für euch oder bleibt ihr lieber bei frischem Obst und Gemüse? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!


Nachtrag:
Eine andere Idee, die mir just in diesem Moment, beim Schreiben einfällt, wäre es, die Früchtemischungen in selbstgemachte Schokoladen unter zu mischen. Sicher eine Idee, die ich in nächster Zeit noch umsetzen werde. ;-)


Eure Muddi


*Die Produkte wurden mir von Buah zum Testen und Fotografieren und zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Der Post spiegelt meine eigene Meinung wieder.







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25. September 2016

Ein, in meinem Umfeld scheinbar weit verbreiteter, Einwand, nicht vegan leben zu können, ist der, dass es kaum vegane Süßigkeiten gäbe und wenn, diese sehr teuer sind.
Einerseits leider und andererseits zum Glück kann ich dem nur widersprechen. Zum Glück, weil ich selbst gerne ab und an mal nasche und leider, weil dann vielleicht endlich mein "Gewichtsproblem" gelöst wäre *lach*. 
Deshalb erzähle ich euch heute mal von einem Teil meiner liebsten veganen Süßigkeiten und zeige euch, dass diese gar nicht teuer sein müssen.



Alles fing damit an, dass ich in verschiedenen Supermärkten einfach mal durch Süßwarenabteilungen schlenderte und fast jedes Produkt unter die Lupe nahm. Denn teilweise sind tierische Inhalte drin, wenn man es gar nicht vermutet und manchmal dachte man sich, dass dieses oder jenes ja sowieso nicht vegan seien und man wird positiv überrascht.
Natürlich macht es das ganze einfacher, wenn z.B. vegane Abzeichen auf den Verpackungen abgebildet sind, aber von den Inhaltsstoffen ist viel mehr vegan, als man oft vermutet - auch im stinknormalen Supermarkt um die Ecke.

Ich schreibe deshalb, dass sie von den Inhaltsstoffen her vegan sind, weil man in der Zutatenliste nichts anderes erkennt, diese aber nicht expliziet vegan ausgeschrieben werden.
Das kann beispielsweise bedeuten, dass die Firma nicht sicherstellen kann, ob durch die Produktionsstätten nicht noch Reste tierischer Zutaten in das Produkt gelangen können (deshalb steht auch überall "Kann Spuren von... enthalten).
Aber das Internet wäre ja nicht das Internet, wenn es da nicht super tolle Hilfen und Seiten gäbe, die einem einen sicheren Wegweiser im Supermarktdschungel an die Hand gäben.

Ich entdeckte also auf eigene Faust, durch Facebookgruppen, Instagramprofile oder andere tolle Webseiten, dass eine vegane Ernährung an sich schon nicht teuer bzw. teurer sein muss und dass es mir durchaus möglich ist, auch mit eben dieser meinen Gelüsten zu frönen.


Schokolade

Die einfachste Variante ist in der Regel Zartbitterschokolade oder mit noch einem höheren Kakaoanteil. Denn meistens ist nur in, der Name sagt es bereits, Milchschokolade eben Milch enthalten. In Schokoladen mit einem höheren Kakaoanteil ist unter den Zutaten in den häufigsten Fällen nur Kakaobutter, Kakao, Zucker ect zu finden - aber eben keine Milch, Butter usw.

Zum Beispiel gibt es bei verschiedensten Discountern wie Lidl, Aldi, Netto... Zartbitter- oder Bitterschokolade, die ihr bedenkenlos essen könnt.
Auch manche Sorten von Ritter Sport (Marzipan, Edelbitter, Pfefferminz) sind bereits vegan und für mich ein Segen, wenn ich Verlangen danach habe.
Oft gibt es auch Reiswaffeln oder Kekse mit Zartbitterschokolade, die vegan sind (immer auf die Angaben achten!). Zum Beispiel die Reiswaffeln von Lidl mit Zartbitter finde ich wirklich lecker!

Natürlich gibt es auch vegane Schokoladensorten wie iChoc (Almond Orange ist mein absoluter Liebling! Gibt es online oder auch bei einigen DM Märkten) oder sogar rohe vegane Schokolade wie die von Ombar (Cranberry Mandarine ist wirklich genial, aber auch Kokosnuss Vanille).

Aber auch bekannte Produkte wie Mon Cherie, einige Lindt Tafeln oder die Mint Täfelchen von TIP sind vegan und wirklich in vielen Discountern und Supermärkten zu finden.


Gummitierchen

Gummibärchen in allen Variationen waren immer mein allerliebstes Naschzeug und ist es auch heute noch. Als ich allerdings mal ein Video zur Produktion eben dieser sah, wurde mir ganz anders, weshalb ich wirklich froh bin, dass es auch in dieser Abteilung ein wenig Auswahl gibt.

Welche vor allem relativ einfach zu bekommen sein sollten, sind einige Sorten von Haribo. Ja, ihr lest richtig, der Markführer in Deutschland höchstpersönlich hat einige Sorten, die laut Zutatenliste vegan sind.





Dazu gehören zum Beispiel die Jelly Beans, die Cola Kiss (aber nicht die normalen Colaflaschen!), die sauren Erdbeeren und die sauren Gurken. Vor allem im sauren Bereich gibt es da viel Auswahl. Welche ich neuerdings sehr gerne esse, sind die Miami Fizz (wer mag schon keine Regenbögen?!) und von Katjes die sauren Heringe, die inzwischen auch wieder vegan sind.

  • Apropo Katjes... Natürlich gibt es da einige Sorten die keine tierische Gelatine beinhalten und somit vegetarisch sind. Da sie aber mit Bienenwachs überzogen wurden, sind sie somit nicht vegan. Da muss natürlich jeder selbst sehen, wo er seine Grenzen zieht. Jeder Schritt in die richtige Richtung ist schließlich ein guter Schritt nach vorne. :)


Chips und Knabbereien

Jetzt denken vielleicht einige, "Was, wieso sollen Chips denn nicht vegan sein?, aber es ist tatsächlich so, dass sie es nicht alle sind. Und zwar aus dem Grund, dass in vielen Süßmolkenpulver steckt, welches ja schließlich aus Kuhmilch gewonnen wird.

Einige Sorten von Chio Chips und Chipsfrisch wie die Chio Tortilla Chips Hot Chilli oder Chipsfrisch Oriental sind in dieser Hinsicht bedenkenlos zu konsumieren (euer Körper freut sich vielleicht nicht so sehr *lach*). Auch einige Sorten von Funnyfrisch kommen ohne tierische Zusätze aus.

EDIT: Oreos und Manner Waffeln sind ebenfalls von Haus aus vegan. Bei Oreos muss man nur darauf achten, keine zu nehmen, die mit Schokolade umhüllt sind.
Bei Lidl und Netto gibt es beispielsweise auch solche Waffeln von einer günstigeren Marke, da sind allerdings nur die Zitronenwaffeln vegan. In der Haselnussvariante ist gerne Süßmolkenpulver drin.


Eis

Ja, auch veganes Eis gibt es inzwischen in einigen Sorten und das auch nicht nur im Tiefkühler des Supermarktes, sondern auch in einigen Eisdielen.
In Saarbrücken gibt es eine von ihnen, nämlich Henry's Eismanufaktur in einer Seitenstraße vom St. Johanner Markt. Wenn ihr also aus der Gegend kommt oder dort mal unterwegs seid, geht dort unbedingt vorbei. Vor allem das vegane Schokoladensorbet hat es mir angetan, da es wirklich wie übliches Milcheis schmeckt.
In anderen Städten gibt es da aber sicher auch einige Eisdielen, die zumindest ein paar vegane Sorten servieren.



Im Supermarkt hingegen findet man auch inzwischen eine ganz beachtliche Auswahl. Zum Beispiel in Form von verschiedenen Sorbets, Wassereis, Langnese Caprieis, Valsoia 4 Nusshörnchen (soll wie Cornetto schmecken) oder anderen Sorten. Viele von ihnen findet man vor allem bei Kaufland, Edeka und Real.


Fassen wir also nochmal zusammen.
Es gibt in den verschiedensten Supermärkten und Discountern vegane Naschereien (und viele Müsliriegel), die ohne eine entsprechende Kennzeichnung bereits vegan sind und auch, oftmals, nicht (viel) mehr als die anderen Sorten kosten. Viele Süßigkeiten kommen von Haus aus schon ohne tierische Zutaten aus und speziell veganisierte sind definitiv auf dem Vormarsch.
Also, nehmt euch bei eurem nächsten Superarktbesuch einfach mal ein wenig Zeit und stöbert durch die Regale, was ihr sonst noch tolles findet. Schließlich schreibe ich lediglich von MEINEN Lieblingsprodukten, was ja aber auch Geschmackssache ist.

Wenn ihr vorab noch ausführlichere Informationen über Süßigkeiten und andere vegane Produkte aus Supermärkten haben wollt, schaut einfach mal bei Deutschland is(s)t vegan, Vebu.de oder bei Peta vorbei. Dort findet ihr tolle Auflistungen und Tipps, was es in den Geschäften um die Ecke alles veganes gibt und zeigt, dass es weder sonderlich kompliziert sein muss, noch dass man immer nur online bestellen kann.


Habt ihr auch Lieblingssüßigkeiten, von denen ihr vorher gar nicht wusstet, dass sie bereits vegan sind? Was nascht ihr gerne so? Schreibt es mir gerne in die Kommentare. :)


Dieser Post ist ein Beitrag zu der #1MonatVegan Challenge, die am 01.10.2016 startet und am 01.11.2016, dem Weltvegantag, endet. Für genauere Infos zu der Challenge und dem dazugehörigen Gewinnspiel findet ihr auf The Bird New Nest.


Eure Muddi
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23. September 2016

Ja, ist denn schon wieder Herbst? Offizieller Herbtbeginn ist zwar erst der 22.09.2016, aber wenn ich mir das Wetter draußen betrachte, sehne ich mich schon nach warmen Kuchen, heißer Schokolade, kuscheligen Wolldecken und bekomme tierische Lust Obst und Gemüse für den kommenden Winter einzukochen.
Ihr denkt, das sei altbacken? Weit gefehlt, denn schmecken selbstgemachte Marmeladen, leckere Kompotts und würzige Chutney nicht viel viel besser als gekaufte Produkte? Na, siehste. ;)
Außerdem ist die Auswahl an veganen Aufstrichen, Saußen usw teilweise doch sehr begrenzt und so lässt sich die Palette super einfach, fix und günstig erweitern.

Da jetzt im August/September mal wieder eine richtige Apfelschwemme über uns herein bricht, hat die liebe Tatjana von Wiesenknopfschreibselei zu der Bloggerrunde "Die Äpfel müssen weg" aufgerufen.
Es geht darum, viele und abwechslungsreiche Rezepte zu sammeln, die man mit Äpfeln machen kann. Eine tolle Idee, wie ich finde, denn Inspiration kann man schließlich nie genug haben.

Aus diesem Grund gibt es bei mir heute ein Rezept für Apfel-Zwiebel Marmelade, die wirklich fruchtig und würzig zu gleich schmeckt. Besonders toll schmeckt sie zu aromatischem Käse, aber auch auf dem Brot mit Frischkäse (gibts ja schließlich auch vegan), in Saucen, zu Kartoffeln mit Sauerkraut oder Reibekuchen schmeckt die Marmelade wirklich lecker!
Die Inspiration fand ich auf Chefkoch.de, jedoch habe ich das Rezept etwas abgeändert.


Ihr benötigt:

750g rote Zwiebeln, 750g Äpfel (beides entkernt und geschält), etwa 2TL gemahlenen Pfeffer, eine Hand voll Rosinen, 200ml dunklen Balsamico Essig, 500g Gelierzucker 1:3


Zubereitung:

1. Zuerst müssen die Äpfel und die Zwiebeln geschält, entkernt und klein gewürfelt werden. Wer eine "weichere" Konsistenz später mag, kann beides auch raspeln oder pürieren.

2. Als nächstes kommen die Äpfel und Zwiebeln mit dem Pfeffer, den Rosinen, dem Essig und de, Gelierzucker in einen Topf. Alles gut verrühren und nun 30 Minuten abgedeckt stehen lassen. Zwischendurch kurz umrühren.

3. Nach der halben Stunde das Ganze unter Rühren aufkochen lassen und ab dann 4 Minuten sprudelnd kochen lassen (währenddessen gut durchrühren).

4. Als letztes die Marmelade heiß in vorbereitet Twist-Off Gläser füllen (mit einem Trichter geht es am einfachsten), die Gläser zuschrauben und alles abkühlen lassen. 
Anmerkung: Oben immer einen Rand von etwa 2cm beim Befüllen lassen. Dieser ist wichtig, damit sicher Unterdruck bilden kann!


Tipp:

Die Gläser bitte nicht, wie weit verbreitet, auf den Kopf stellen. Das Vakuum zum Haltbar machen wird nicht durch das Umdrehen, sondern über die Hitze gebildet. Wenn die Gläser zum Abkühlen umgedreht werden, bleiben Reste am Deckel übrig und es kann dort zu Schimmel oder anderen Verunreinigungen kommen.
Wie ihr die Gläser im Vorfeld am einfachsten sterilisiert, bekommt ihr HIER wunderbar beschrieben und erklärt. :)


Bei der Bloggerrunde "Die Äpfel müssen weg!" machen mit:

15.9.16, Donnerstag: Tatjana von www.wiesenknopfschreibselei.blogspot.de 
16.9.16, Freitag: Jenny von www.apfelwiebirne.de
17.9.16, Samstag: Tanja von www.aureliacreative.wordpress.com
18.9.16, Sonntag: Nina von www.perlenmama.wordpress.com
19.9.16, Montag: Fiona von www.himbeerenundglitzer.de
20.9.16, Dienstag: Laura von www.laurabackt.de
21.9.16, Mittwoch: Vivien von www.muddiwirdfit.blogspot.de
22.9.16, Donnerstag: Kathrin von www.pippistattannika.de
23.9.16, Freitag: Lisa von www.fightdreamlovehope.blogspot.de
24.9.16, Samstag: Katharina von www.blog.stadtlandfamilie.de
25.9.16, Sonntag: Natascha von www.day-dreamin.com
26.9.16, Montag: Ina von www.backina.de
27.9.16, Dienstag: Roshana von www.letteloopi.com
28.9.16, Mittwoch: Ramona von www.somegreenlife.com
29.9.16, Donnerstag: Naphaporn von www.bohoandnordic.de
30.9.16, Freitag: Sophie von www.sophieundsebastian.wordpress.de
01.10.16, Samstag: Elsii von www.spirellis-allerlei.blogspot.com
02.10.16, Sonntag: Liesl von www.beetrootmassacre.wordpress.com
03.10.16, Montag: Eva von www.stilechtes.blogspot.de
04.10.16, Dienstag: Alena von www.wunderbrunnen.com
05.10.16, Mittwoch: Annina von www.breifreibaby.de
06.10.16, Donnerstag: Eva von www.champagnebrus.blogspot.de
07.10.16, Freitag: Kati von www.kuchenkindundkegel.de


Kocht ihr auch gerne Marmelade oder ähnliches ein? Oder ist es bisher für euch ein Buch mit sieben Siegeln? Ihr könnt euch in Zukunft auf jeden Fall wieder mehr über Rezepte zum Einmachen freuen. Denn so schwer ist es wirklich nicht, wenn man einmal den Dreh raus hat.
Außerdem ist selbstgekochtes aus der Küche auch immer ein tolles Mitbringsel oder Beigebsel zum Verschenken. Oder eben zum selbst genießen. ;-)

Eure Muddi
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19. September 2016

Umstellungen passieren selten von heute auf morgen. Und Erfolge oder gar Wunder kommen erst recht nicht so schnell. Deswegen muss man für Fortschritte einfach auch etwas tun. Aber für mich war von Anfang an klar, dass ich keine Lust mehr auf Frust und Verzicht habe, sondern mit Spaß an die Sache gehen will. Mein Ziel war und ist es noch immer: mich gesünder ernähren, meinem Körper die Nährstoffe geben, die er braucht, aber trotzdem mit eben mit Spaß und Genuss.

Ich sage euch gleich, dass es nicht DIE EINE richtige Ernährungsweise gibt und dies eben MEIN Weg war, meine Ernährung gesünder zu gestalten und mich ausgewogener zu ernähren. Das heißt aber nicht, dass es für dich auch der "heilige Weg" sein muss. Aber ich hoffe, dass dir meine Tipps dabei helfen, deinen eigenen, ganz speziellen Weg zu finden und mit Freude an die Sache heran gehen kannst. Denn nichts macht schlechtere Laune als etwas, auf das man keine Lust hat.




1. Sehe Nahrung nicht als Feind

Ja, der erste Punkt ist für viele direkt gar nicht so leicht um zu setzen. Denn es erfordert mehr, als nur einer bestimmten Regel zu folgen. Man sollte sich mit Nahrung, mit sich selbst, mit dem eigenen Körper und seinem tiefsten Inneren auseinander setzen. Und Essen eben als das sehen, wozu es ursprünglich gedacht ist: Zum Decken des Nährstoffbedarf's. Darüber hinaus sollte es Genuss sein und einem Freude bereiten und einem nicht die Laune vermiesen oder als Seelentröster dienen. Ja, ich weiß, der erste Punkt ist gleich der schwerste, aber auch der wichtigste, wenn man langfristig etwas verändern will.

2. Genug trinken

Über den Tag verteilt verbraucht der Körper zirka zwei bis drei Liter Flüssigkeit. Zur Versorgung der Organe/des Gehirns, um Stoffe über die Nieren aus dem Körper auszuscheiden, durch Schwitzen (also zur Wärmeregulierung des Körpers) oder auch um den ganzen Stoffwechsel am Laufen zu halten.
Diesen Flüssigkeitsverlust auszugleichen ist immens wichtig. Zur Versorgung und damit jedes Zahnrad weiterhin ineinander läuft. Deshalb sollte man immer darauf achten, mindestens 2 bis 2 1/2 Liter Wasser, ungesüßten Tee oder verdünnte Saftschorle zu trinken. Die restliche Flüssigkeit wird über die Nahrung aufgenommen.

3. Höre (wieder) auf deinen Körper

Wieder ein Punkt, der nicht ganz so leicht von heute auf morgen umsetzbar ist. Jedoch ist es wichtig auf seinen Körper zu hören. Darauf, ob er neue Energie in Form von Nahrung/Wasser braucht (Hunger- und Durstgefühle), ob die Nährstoffzufuhr ausreicht (Sättigungsgefühl), ob er bestimmte Vitamine oder Mineralien benötigt (Heißhunger auf bestimmte Lebensmittelgruppen.
All das sagt/signalisiert der Körper einem. Man muss nur (wieder) lernen genau hin zu hören.

4. Esse weniger (industriellen) Zucker

Das Zucker schädlich sein kann, wissen inzwischen viele. Doch gänzlich auf Zucker zu verzichten ist schwierig und auch nicht gut, da der Körper Zucker als Energiequelle benötigt. Denn, wenn man es genau nimmt, sind alle Kohlenhydrate Zucker bzw. werden sie zu Zucker aufgespalten bei der Verdauung. 
Es ist einfach wichtig, auf seinen Zuckerkonsum zu achten. Aber nichts spricht dagegen, ab und an etwas Süßes zu essen. Nur eben nicht in Massen, sondern in Maßen.

5. Gehe nicht ohne Frühstück aus dem Haus

Viele Menschen frühstücken morgens nichts, da sie in Eile sind oder so schnell nach dem Aufstehen noch keinen Hunger haben. Dann reicht meistens ein Kaffee auf die Schnelle und ab geht es zur Arbeit, der Schule oder zur Uni.
Doch für den Körper und den Stoffwechsel ist ein Frühstück wichtig. Während des Schlafes tilgte der Körper alle möglichen Energiereserven und ist morgens dann leer. Diese Energiespeicher müssen dann wieder gefüllt werden, sonst wird der Stoffwechsel runter gefahren, um nur noch auf Sparflamme zu laufen und die nächste Heißhungerattacke ist vorprogrammiert.
Mir hilft es sehr, wenn ich mir am Vorabend etwas vorbereite, wenn ich weiß, dass ich am nächsten Morgen kaum bis keine Zeit zum Frühstücken habe. Dann nehme ich mir das mit und esse es unterwegs. Hauptsache, die Speicher werden halbwegs zügig gefüllt.

6. 80/20 Regel

Diese Regel besagt, dass ich 80% gesund und ausgewogen esse und zu 20% ungesund in Form von Süßigkeiten, Fertigessen etc. 
Im Alltag ernähre ich mich meist sehr ausgewogen und in der Regel von frisch gekochten Gerichten. Doch wenn es mal schnell gehen muss, ich einen harten Tag hinter mir habe oder die Lust einfach hoch kommt, verbiete ich mir weder Schokolade, noch Chips, noch Pizza oder anderes. 
Verzicht schürt bei mir (und vielen, vielen anderen Menschen auch!) Verlangen und Sehnsucht. Umso länger man verzichtet, umso größer wird die Lust. Und nicht selten endet das dann in einer absolten Übertreibung, in Essattacken oder Frust. Aber das muss doch gar nicht sein. ;)

7. Hauptsächlich Vollkorngetreide

Klar, ich esse auch mal ein Weizenbrötchen oder Nudeln aus normalem Hartweizen, aber in den meisten Fällen achte ich darauf, Vollkorngetreide zu essen.
Da es nicht, wie Weißmehl, wasserlöslich ins Blut gelangt, muss der Körper etwas dafür tun, an die entsprechenden Nährstoffe zu kommen. Aus diesem Grund gelangen die Kohlenhydrate Stück für Stück ins Blut und lassen den Insulinspiegel nicht achterbahnartig nach oben schnellen, um im nächsten Moment wieder tief zu sinken. Dadurch ist man länger satt, bekommt nicht so schnell Heißhungerattacken und es wird nicht direkt auf den Hüften abgeladen. ;)
Noch dazu hat Vollkorn viele Ballaststoffe, die wahnsinnig wichtig für eine gesunde Verdauung sind.

8. Obst und Gemüse sind die Basis

In den meisten Fällen gibt es einen riesen Haufen Nudeln/Kartoffeln/Reis etc, ein großes Stück Fleisch/Fleischersatz und Gemüse als Beilage dazu. Allerdings ist es gesünder, das Obst und Gemüse als Hauptanteil zu sehen und die Kohlenhydrate und Proteine als Beilage.
Die sekundären Pflanzenstoffe und Pflanzenfasern füllen den Magen, sättigen gut, sind voll mit Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Ballaststoffen und Antioxidantien, so dass sie die ideale Grundlage sind. Desweiteren beinhalten Pflanzen von Natur aus viel Flüssigkeit, was eurem eigenen Flüssigkeitskonto sehr zu Gute kommt.

9. Gesunde Fette

Fette machen nicht gleich fett. Denn genug von den richtigen und weniger von den ungesünderen kommen dem Körper sehr gut.
Fette werden u.a. zur Produktion von Hormonen (vor allem Stoffwechselhormonen), zur Temperaturregulierung, zur Erneuerung der Zellen und zum Schutz der Organe benötigt. Ihr seht also, dass Fette grundsätzlich sehr wichtig für den Körper sind. Allerdings sollte man auf die richtige Mischung achten. Weniger tierische Fette und mehr pflanzliche tun eurem Körper verdammt gut. Das liegt daran, dass pflanzlichen Fettquellen wie Pflanzenöle, Avocados, Nüsse, Samen etc. reicht an ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind. Diese sind essentiell für den Körper, da sie nicht selbst hergestellt werden können. Doch gänzlich auf gesättigte Fettsäuren sollte man auch nicht verzichten. Denn diese sind ebenfalls wichtig für den Organismus, nur eben in Maßen.

10. Bewusstes Essen

Viele Studien haben inzwischen raus gefunden, dass schnelles Essen zwischendurch oder nebenher auf Dauer zu Übergewicht führen kann. Man achtet nicht sonderlich darauf, WAS und vor allem WIE VIEL man isst. Es ist eine Nebensache und dadurch braucht man wesentlich länger, bis das Sättigungsgefühl eintritt und die Lust ebenfalls gesättigt sind.
Deshalb habe ich mir angewöhnt langsam zu essen, viel zu kauen, nicht zu schlingen und, wenn möglich, nichts nebenbei zu machen.
Ich konzentriere mich auf mein Essen, ich genieße es, ich lasse es mir schmecken und nehme mir Zeit dafür. Und ja, ich bin dadurch wesentlich schneller satt, als wenn ich nebenbei am Handy hänge oder TV schaue. ;)


Wie zu Anfang bereits gesagt, ist dies nicht DER EINE Weg oder die perfekten Regeln schlechthin. Auch kann ich keine Garantie geben, dass sie bei euch auch so gut funktionieren.
Jedoch wollte ich euch einen Anstoß geben, euch inspirieren, wenigstens einen kleinen Schritt in die richtige Richtung zu gehen.
Ihr werdet sehen, dass gesündere Ernährung gar nicht so schwer oder kompliziert ist und diese auch eure liebsten "Sünden" nicht ausschließen muss. Denkt an meine 80/20 Regel. ;)

Doch warum ist gesunde Ernährung wichtig?

Aus den verschiedensten Gründen sollte man sich gesund bzw. gesünder ernähren. Nicht nur, dass der Körper dann alle Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente bekommt, die er benötigt, man vermindert auch das Risiko von Krankheiten.
Außerdem fühlt man sich energiegeladener, hat wieder mehr Lust und Freude am Leben und fühlt sich nicht mehr so lustlos und erschöpft.
Natürlich ist gesunde Ernährung nicht das Wundermittel, das alles von jetzt auf gleich wunderbar macht, aber es ein Baustein des Ganzen. Es gehört zum Leben und beeinflusst den Körper positiv. 
Das sollte eigentlich genug Gründe sein, sich in Zukunft mehr mit seiner Nahrung auseinander zu setzen und ein wenig daran zu feilen.

Habt ihr euch auch einen kleinen Leitfaden gemacht? Oder habt ihr bestimmte Punkte, die euch bei eurer Ernährung besonders wichtig sind. Schreibt es mir gerne in die Kommentare oder verlinkt euren Post, wenn ihr über etwas Ähnliches bereits geschrieben habt.
Ich freue mich sehr über den Austausch!

Eure Muddi
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Herzlich Willkommen auf meinem Blog 'Muddiwirdfit'. Ich bin Vivi, 25 und wohne im überschaubaren Saarland. Ihr findet bei mir eine bunte Mischung aus Rezepten, DIY Anleitungen, Alltägliches aus meinem Leben (als Muddi) und könnt mir auf meinem Abnehmweg und bei meiner Weiterbildung als Ernährungsberaterin folgen.